Dreamgirls

Nachdem gestern Abend mal wieder nix gescheites im TV Programm zu finden war, haben wir uns eine tolle DVD angeschaut.

Dreamgirls

Ein toller Film, vollgepackt mit guter Musik, super Schauspielern und Sängern,sowie einer kräftigen Portion Herzschmerz. Alles was ein guter Musikfilm so eben braucht.

Der Film basiert auf der Geschichte des Gesangstrios “The Supremes”, später auch bekannt als Diana Ross & the Supremes.

Viel Spaß bei den kleinen Videos.

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Quelle: www.wikipedia.de

Dreamgirls ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Bill Condon aus dem Jahr 2006. Es handelt sich um eine Adaption des gleichnamigen 1981er Broadway-Musicals von Henry Krieger und Tom Eyen. Das Filmmusical enthält vier zusätzliche Krieger-Titel.

Darsteller

Jamie Foxx, Beyonce Knowles, Eddie Murphy, Danny Glover, Jennifer Hudson, Anika Noni Rose, Keith Robinson, Sharon Leal, Hinton Battle

Jamie Foxx und Jennifer Hudson könnt ihr auch in diesem Video sehen.

Handlung

Detroit im Jahr 1962. Die Girlgroup The Dreamettes, bestehend aus Effie Melody White, Deena Jones und Lorrell Robinson, nimmt an einem örtlichen Talentwettbewerb teil. Der Autoverkäufer Curtis Taylor wird zum Manager der Gruppe und organisiert für die Gruppe eine Chitlin’ Circuit-Tour. Zuerst starten die Drei als Backgroundsängerinnen bei James „Thunder“ Early. Es gelingt ihnen mit einem Titel die Nummer Eins der Hitliste Billboard Hot 100 zu werden.

Während Curtis und Effie eine Beziehung haben, geht Lorrell eine Affäre mit dem verheirateten James ein. Nachdem sich die nun in The Dreams umbenannte Gruppe von Jimmy Thunder getrennt und ein neues Image angenommen hat, macht Curtis Deena zur Leadsängerin, weil dem Fernsehen Tribut gezollt werden muss und das Publikum durch die hübschere und schlankere Deena angesprochen werden soll. Effie gibt zähneknirschend klein bei, sie sieht sich im Recht die bessere Stimme zu haben, will aber auch zum Erfolg kommen. Als Effie während der Proben nicht erscheint, wird sie am Silvesterabend ausgebootet. Sie sei zu schwierig geworden heißt es, und Curtis hat einen Ersatz für Effie besorgt. Effie verlässt Curtis und die Band im Streit und lebt alleine, sie verschweigt Curtis, dass sie von ihm schwanger ist. Die Jahre gehen dahin und der Riesenerfolg der Girls wird zu Deenas Triumph. Sie wird ein Star und ist nun mit Curtis verheiratet. Nach einer langen Zeit – es ist schon Mitte der 70er – bricht Deena schließlich mit ihrem Mann, weil sie feststellt, wie er alle nur ausnutzt. The Dreams geben ein Abschiedskonzert bei dem auch Effie zur Versöhnung mit auftritt. Im Publikum sitzt ihre neun Jahre alte Tochter und als Effie sie ansingt, begreift Curtis, wer das kleine Mädchen ist.

Hintergrund

  • Der Film basiert auf der Geschichte des Gesangstrios The Supremes, später auch bekannt als Diana Ross & the Supremes (im Film ”Deena Jones and the Dreams” genannt). Die Rolle von Diana Ross wird im Film von Beyoncé Knowles gespielt.
  • Im Film will während der Weihnachtsfeier Curtis Taylor der Figur Deena Jones einen Jungen vorstellen, welcher vor der Tür auf sie wartet: Dieser sieht nicht zufällig wie der junge Michael Jackson aus, sondern spielt auf die langjährige Freundschaft zwischen Diana Ross und Michael Jackson an, der genauso wie Diana Ross mit seiner Band The Jackson 5 bei Motown seine ersten Platten veröffentlichte.
  • Die im Film dargestellte Plattenfirma “Rainbow Records” hat Motown zum Vorbild.
  • John Lithgow und John Krasinski haben einen Gastauftritt im Film als Filmproduzent bzw. Drechbuchautor.
  • Der Film wurde in Los Angeles gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 70 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca. 146 Millionen US-Dollar ein.
  • Die Premiere fand am 15. Dezember 2006 in New York City und in Los Angeles statt. Die breite Veröffentlichung in den Kinos der USA begann am 25. Dezember 2006, der deutsche Kinostart war am 1. Februar 2007.

Kritiken

James Berardinelli bezeichnete den Film auf ReelViews als eine „wundervolle Unterhaltung“ und lobte die „komplexen“ Charaktere. Der Film zeige die Realität der afroamerikanischen Musiker aus der Sicht der beteiligten Personen. Er gehöre zu jenen Filmen, die das Gefühl geben würden, nicht nur etwas zu sehen, sondern auch zu erleben.

Kirk Honeycutt schrieb im Hollywood Reporter vom 1. Dezember 2006, der auf einem Musical beruhende und „theatralisch“ wirkende Film habe „Energie“, aber kein „Herz“. Er enttäusche soweit, dass die Erwartungen das Ergebnis übersteigen würden. Honeycutt lobte besonders stark die Darstellung der Newcomerin Jennifer Hudson, aber Jamie Foxx mache den Anschein, als fühle er sich in der Rolle eines Bösewichts nicht wohl. Außerdem lobte Honeycutt den Schnitt und die Kameraarbeit.

Mick LaSalle schrieb in der San Francisco Chronicle vom 15. Dezember 2006, dass er zum ersten Mal Menschen sah, die während des Abspanns im Kino bleiben würden. Der Film spiegele die stilistischen und die kulturellen Änderungen der 1960er und der 1970er Jahre. LaSalle lobte die Darstellungen von Jennifer Hudson und Beyoncé Knowles.